Lewer duad üs Slaw
Lieber tot als Sklave.
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Abschied von einem Freund
Ein trauriger Wind umweht die Sommerburg
Des Schicksals Freundlichkeit
Geht mit ihn dahin
Einsam steht uns der Winter
In den dämmernden Tag
Unendlichkeit verhüllt ihren Sinn
An der Grenze zwischen Tag und Nacht
Werden wir die letzte Schranke überschreiten
Und jede Stunde setzt lautlos ihre Zeichen
Das Sommerland schläft ein
Die Nacht verblutet ihre Schwärze
Meine Gedanken folgen verblassende Traumspuren
Unsere Zeit ist vorbei
Doch alle Gedankenwelten
Locken zum durchwandern ein
Ich entdecke neue Wege
Und schreite mir mutig voran
Ich weiß, es gibt ein Wiedersehen
Bis dahin Freund, leb wohl …
© Kai-Uwe Götz
St. Peter Ording
Strand-Illusionen
Wenn im goldenen Herbst
Der Wind erwacht
Suche ich den Weg zum Strand
In die rauchblaue Weite
Fern von althergebrachten Wegen
Will ich gehen
Ersehne die Illusion
Endlos die See
Endlos der Strand
Doch wie fern bin ich der Zeit
In der ich lebe
Soweit im Leben
So nah am Tod
© Kai-Uwe Götz
Hoyerswort - Das Geisterhaus
Geister
Traumgeboren unwirklich
Der Welt entrückt
Ewiges Rätsel
In erhabener Abgeschiedenheit
Heilig, unnahbar
Harmonisch versunken
In Schönheit
Schlafen sanft deine Geister
Sie lassen erahnen
Was in ihrem Bette ruht
Unendliche Wonne trinkend aus
Schaurig schönen Abgründen
Poetische Zuflucht suchend
Zu vergessen die Welt umher
Götterdämmerung
Düster dräuend
Stimmung in Tod und Traum
Ahnungsvoll im Finstern
Singt der Nachtwind
In den Bäumen
Im weißen Dunst verborgen
Verhüllen sie ihre Gesichter
Treiben sie ihr Spiel
Gleich Schatten ohne Namen
© Kai-Uwe Götz


